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26.05.2012

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10.01.2008

Wolfgang Bosbach

Kritik an Integrationsbeauftragte abwegig und ehrenrührig

Frau Böhmer setzt sich mit Nachdruck für eine bessere Integration ein




Zu den persönlichen Attacken des Sprechers des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg gegen Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Bosbach MdB:


Die persönlichen Angriffe des Sprechers des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg gegen die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Maria Böhmer, sind abwegig und ehrenrührig.

Seit Jahren setzt sich Frau Böhmer mit Nachdruck für eine bessere Integration gerade auch von Jugendlichen aus türkischen Familien ein. Jeder weiß, dass eine auf Integration abzielende Politik nicht „von der NPD stammen könnte“, sondern das gerade Gegenteil von NPD-Positionen ist.

Wenn Frau Böhmer auf Integrationsdefizite und die zu hohe Zahl von Straftätern unter ausländischen Jugendlichen hinweist, dann ist das gerade die Aufgabe ihres Amtes. Denn es handelt sich um unbestreitbare Fakten und es ist Aufgabe der Politik, hierfür Lösungen zu erarbeiten.

Herr Kolat und der TBB sollten dringend die unhaltbaren persönlichen Angriffe einstellen und zu einer sachlichen Politik im Interesse der türkischen Gemeinde in Deutschland zurückkehren, anstatt einseitig als Wahlhelfer seiner Partei, der SPD, in den hessischen Landtagswahlkampf einzugreifen.


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