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26.05.2012

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07.11.2011

Dorothee Bär

Betreuungsgeld stärkt familiäre Bindung

Vereinbarung im Koalitionsausschuss




Der Koalitionsausschuss von CDU, CSU und FDP hat am Sonntag die Einführung des Betreuungsgeldes ab dem Jahr 2013 beschlossen. Dazu erklärt die familienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dorothee Bär:


Das ‚Ja‘ des Koalitionsausschusses zum Betreuungsgeld ist ein sehr gutes Signal für die Familien. Es vermittelt jungen Eltern, dass sie durch die Familienpolitik des Bundes nicht in ein bestimmtes Lebensmodell gedrängt werden. Alle Lebensentwürfe sind gleichwertig und damit gleichermaßen unterstützenswert.
Das Betreuungsgeld stärkt die Eltern, die ihr Kind nicht schon im Alter von unter drei Jahren in eine Betreuungseinrichtung geben wollen. Diese Eltern verhindern dadurch keine Bildungschancen, denn in der Wissenschaft ist inzwischen unbestritten: Bindung geht der Bildung voraus. Für die Ein- und Zweijährigen steht das Bedürfnis nach verlässlicher Bindung im Vordergrund. Und die erste Bindung eines Kindes ist die an seine Eltern.

Für die Kleinen ist daher die familiäre Betreuung der institutionellen mindestens gleichwertig. Eltern können das, was den Kindern in Betreuungseinrichtungen vermittelt wird, ebenso gut leisten.

Kinderbetreuungseinrichtungen können wichtige Ergänzungen zum Bildungsort Familie sein. Doch Entwicklungspsychologen warnen, dass bei den in deutschen Kitas üblichen Gruppengrößen der Besuch einer Krippe – je nach Stundenzahl – gerade für Ein- und Zweijährige als Stress empfunden werden kann.“ 
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Betreuungsgeld stärkt familiäre Bindung