Hier startet der Seiteninhalt. Der Accesskey zur Rückkehr zum Seitenanfang ist die Ziffer 1.
19.01.2012
Lage der Christen weiterhin besorgniserregend
Kauder plant Gespräch mit Ban Ki Moon über Religionsfreiheit
In seinem Einsatz für die Rechte der Christen wird Volker Kauder auch mit Ban Ki Moon beraten, wie die Christenverfolgung weltweit bekämpft werden kann. In einem jüngst veröffentlichten Bericht des christlichen Hilfswerks Open Doors wird bestätigt, dass die Lage der Christen sich 2011 weiter verschlechtert hat, etwa in Ägypten.
Besonders alarmierend waren die Nachrichten der vergangenen Wochen: Bei mehreren Bombenanschlägen einer radikal-islamistischen Terrororganisation wurden im Norden Nigerias an den Weihnachtsfeiertagen und zu Jahresbeginn rund 100 Menschen getötet.
Diese Entwicklung bestätigt auch ein jüngst veröffentlichter Bericht des christlichen Hilfswerk Open Doors: In vielen Regionen hat sich gerade 2011 die Lage von Christen weiter verschlechtert - so auch in Ägypten. Seit Beginn des demokratischen Umbruchs vor einem Jahr hat es mehr, nicht weniger Übergriffe auf die christliche Minderheit der Kopten gegeben. Im Verlauf des Jahres starben rund 60 Christen durch gewalttätige Übergriffe und Anschläge. Die Religionsfreiheit wird noch immer nicht in ausreichendem Maße gewährt, auch wenn es positive Signale für ein friedliches Zusammenleben in Ägypten gibt.
Missstände anprangern
Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, setzt sich seit langem für Religionsfreiheit und den Schutz christlicher Minderheiten in allen Teilen der Welt ein - auf Reisen, zuletzt nach China, Indien und Ägypten, in Gesprächen, Interviews und Publikationen sowie auf Kongressen der Fraktion. „Wichtig ist, dass wir Öffentlichkeit herstellen. Wenn wir Missstände anprangern, ist das oft der erste Schritt zu einer Verbesserung der Lage“, sagte Kauder.
Bei einem für die nächsten Monate geplanten Gespräch mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon, soll daher auch die Religionsfreiheit auf der Tagesordnung stehen. Kauder will vorschlagen, die UN-Vollversammlung mit dem Thema Christenverfolgung zu befassen: „Das ist das Forum mit der größten Öffentlichkeitswirksamkeit, das wir haben, um auf die Dringlichkeit der Situation aufmerksam zu machen.“ Eine Reise nach Nigeria ist noch für 2012 geplant.