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02.09.2010

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29.07.2010

Leo Dautzenberg

Kaserer Studie zeigt im Bankenmarkt richtige Wege auf

Den Landesbanken stehen letztlich nur zwei Wege offen




Zu der heute veröffentlichten Studie von Prof. Dr. Christoph Kaserer von der TU München im Auftrag der INSM: „Staatliche Hilfen für Banken und ihre Kosten – Notwendigkeit und Merkmale einer Ausstiegsstrategie“ erklärt der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Leo Dautzenberg MdB:


Kaserer hat in seiner Studie Recht: Der öffentlich-rechtliche Bankensektor hat spätestens seit Wegfall der Gewährträgerhaftung die Aufgabe, sich neu zu abzugrenzen und zu rechtfertigen. Finanzkrise und Stresstests machen ganz deutlich: Wir alle auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene haben die Verantwortung für einen insgesamt stabilen Bankenmarkt in Deutschland. Die Landesbanken bilden hiervon einen wichtigen und nicht zu vernachlässigenden Teil.

Den Landesbanken stehen letztlich nur zwei Wege offen, um dem öffentlich-rechtlichen Auftrag dauerhaft weiter nachgehen zu können: Sie konzentrieren sich auf ein oder zwei Landesbanken, um die für die Sparkassen zentralen Aufgaben sowie überregionale Geschäfte wahrnehmen zu können. Die überzähligen Landesbanken müssten dann auf die eine zentrale Landesbank fusioniert oder privatisiert werden. Oder, die Sparkassen entscheiden sich für eine vertikale Integration, damit die Landesbanken auch Zutritt zum Retailmarkt haben.

Die Kosten der Krise sind noch aber noch nicht aufzeigbar. Kaserer lässt positive Seiteneffekte der Anti-Krisen-Maßnahmen und ein verbessertes Verkaufsszenario leider weitgehend außen vor.

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