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  • Dr. Peter Tauber: Biber, Otter und Pinguine! Schlaft gut!
    26.05.2012 00:30 h
  • Dagmar G. Wöhrl: @marlenemortler ich weiß nicht, wer für die Einladungen zuständig war...das tut mir leid! Musst Dir die Ausstellung aber ansehen...
    25.05.2012 23:48 h
  • Dr. Stefan Kaufmann: Land will Mio. bei Museen sparen. Zuschüsse sollen um 20% gekürzt werden. Bei grün-rot hat wohl Buch "Kulturinfarkt" Eindruck hinterlassen.
    25.05.2012 23:34 h
  • Dr. Stefan Kaufmann: Jetzt endlich draußen :-) Und mitten in meinem Wahlkreis :-) #La Piazza am Charlottenplatz.
    25.05.2012 23:28 h
  • Marlene Mortler: @DWoehrl nochmal: frag mich warum ich keine Einladung zu diesem besonderen Festakt hatte. #Dürer
    25.05.2012 22:36 h
26.05.2012

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Hypo Real Estate (HRE)




Die jüngsten Refinanzierungsprobleme für die Hypo Real Estate (HRE) haben mit dem Kollaps der US-Investmentbank Lehman Brothers Mitte September begonnen. Die aktuelle Schieflage wurde durch die irische Tochter Depfa ausgelöst, die kurzfristig nicht genügend Mittel am Geldmarkt für das Tagesgeschäft leihen konnte. Auf die HRE kamen dadurch massive Abschreibungen zu.
 
Mit der Bürgschaft des Bundes wurde die Liquidität der HRE aufrechtgehalten und eine Insolvenz abgewendet. Anders als bei einer sofortiger, Insolvenz, wird mit der Bürgschaft eine geordnete und Substanz schonende Neustrukturierung der HRE-Gruppe durch einen den Wert erhal­tenden Verkauf der Bankentöchter oder von deren Vermögenswerten ermöglicht.
 
Zu dem beschlossenen Rettungskonzept gibt es keine Alternative. Aufgrund der weit reichenden Verflechtungen der Hypo Real Estate mit anderen Finanzinstituten hätte ein Unterlassen der Rettungsaktion zu einer bedrohlichen Fortsetzung der Finanzmarktkrise in Deutschland geführt – mit schwerwiegenden Schäden für Wachstum und Arbeitsplätze und für den deutschen Finanzmarkt. Dies galt es zu verhindern.
  • Eine ordnungspolitisch nicht vertretbare Schonung der Vermögenspositionen der Aktionäre der börsenorientierten HRE-Holding wird dadurch vermieden. Die Feststellung des Entschädigungsfalls durch die BaFin, und die Inanspruch­nahme der Sicherungseinrichtung des privaten Bankgewerbes wird ebenfalls vermieden.
  • Von der Insolvenz einer systematisch relevanten Bank wäre auch der Zahlungsverkehr Betroffengewesen. Der Ausschluss eines derartig großen Teilnehmers Zöge erhebliche Verwerfungen des nationalen und europäischen Zahlungsausgleichs nach sich. Höhere Transaktionsvolumina an den Devisen-, Wertpapier- und Derivatemärkten wären dann nicht mehr darstellbar gewesen.
  • Ein erhebliches Problem wären die Auswirkungen auf den deutschen Pfandbriefmarkt. Hypo Real Estate, einer der beiden größten Emittenten am deutschen Pfandbriefmarkt, der ein Volumen von ca. 900 Mrd. Euro aufweist. Die Pfandbriefe sind bekanntlich durch eine getrennte Deckungsmasse besonders solide und geschützt. Eine Insolvenz eines großen Pfandbriefemittenten hätte aber im gegenwärtigen Marktumfeld das Vertrauen in den Pfandbrief und damit eines der wenigen nach funktionsfähigen Refinanzierungsinstrumente insbesondere der deutschen Kreditwirtschaft untergraben können. Dies hätte erhebliche negative Folgen für die Refinanzierung gerade mittelstandsorientierter Kreditinstitute gehabt.
  • Zudem hätten die öffentlichen Banken, darunter der Landesbanken und viele andere Kreditinstitute erheblichen zusätzlichen Abschreibungsbedarf zu Lasten ihres Eigenkapitals gehabt, der in der gegenwärtigen Situation nur schwer verkraftbar gewesen wäre. Die Auswirkungen eines Ausfalls hätten auch breit gestreut Versorgungswerke, Berufsgenossenschaften, sowie deutsche Länder und Kommunen erfasst, die teilweise dreistellige Millionenbeträge bei der Hypo Real Estate angelegt hatten.