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  • Dagmar G. Wöhrl: @marlenemortler ich weiß nicht, wer für die Einladungen zuständig war...das tut mir leid! Musst Dir die Ausstellung aber ansehen...
    25.05.2012 23:48 h
  • Dr. Stefan Kaufmann: Land will Mio. bei Museen sparen. Zuschüsse sollen um 20% gekürzt werden. Bei grün-rot hat wohl Buch "Kulturinfarkt" Eindruck hinterlassen.
    25.05.2012 23:34 h
  • Dr. Stefan Kaufmann: Jetzt endlich draußen :-) Und mitten in meinem Wahlkreis :-) #La Piazza am Charlottenplatz.
    25.05.2012 23:28 h
  • Marlene Mortler: @DWoehrl nochmal: frag mich warum ich keine Einladung zu diesem besonderen Festakt hatte. #Dürer
    25.05.2012 22:36 h
  • Marlene Mortler: Ich fand es auch unglaublich .“@Florian_Neuhann: Massentourismus und Stau am Mount Everest. Unglaubliche Bilder im #heutejournal #ZDF.”
    25.05.2012 22:25 h
Fraktion / Grundlagen / Geschichte der Fraktion
26.05.2012

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Große Koalition und 1. Oppositionszeit (1966 - 1982)

1. Dezember 1966 Der Bundestag wählt Kurt Georg Kiesinger zum dritten Bundeskanzler. Er löst Ludwig Erhard ab, er am 30. November zurückgetreten war. Kiesinger bildet eine Koalitionsregierung von CDU/CSU und SPD, die "Große Koalition".
14. Juni 1967 Das Stabilitäts- und Wachstumsgesetz tritt in Kraft. Es schreibt dauerhaftes Wachstum bei stabilem Geldwert, Vollbeschäftigung und außenwirtschaftliches Gleichgewicht als Ziele der Wirtschaftspolitik fest. Das Gesetz ist ein Gemeinschaftswerk von Franz Josef Strauß (CSU) und Karl Schiller (SPD).
30. Mai 1968 Der Bundestag nimmt die verfassungsändernden Notstandsgesetze an, ein Regelwerk, das auch im Notstandsfall ein Höchstmaß an parlamentarischer und richterlicher Kontrolle der Exekutive vorsieht.
5. Februar 1969 Kai-Uwe von Hassel (CDU) wird als Nachfolger von Eugen Gerstenmaier zum Bundestagspräsidenten gewählt.
28. September 1969 Bei der Bundestagswahl erreichen CDU und CSU 46,1 % und bilden damit erneut die stärkste Fraktion.
20. Oktober 1969 Kai-Uwe von Hassel wird wieder zum Bundestagspräsidenten gewählt.
21. Oktober 1969 Der Bundestag wählt Willy Brandt (SPD) zum Bundeskanzler. Er bildet eine Regierungskoalition aus SPD und FDP. Obwohl stärkste Fraktion, übernimmt die Union erstmals die Oppositionsrolle. Oppositionsführer ist der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Rainer Barzel.
24. April 1972 Die CDU/CSU-Fraktion beschließt, einen Antrag nach Artikel 67 GG zu stellen (Konstruktives Misstrauensvotum), und schlägt vor, Rainer Barzel zum Bundeskanzler zu wählen.
27. April 1972 Der Antrag der CDU/CSU-Fraktion, Bundeskanzler Willy Brandt das Misstrauen auszusprechen und Rainer Barzel zum Bundeskanzler zu wählen, erreicht trotz zahlreicher Übertritte namhafter FDP-Abgeordneter zur Union keine Mehrheit.
17. Mai 1972 Bei der Abstimmung über die Ostverträge zwischen Deutschland und der Sowjetunion sowie zwischen Deutschland und Polen enthalten sich die meisten Unionsabgeordneten, lassen sie also passieren; die gemeinsame Entschließung zur Ostpolitik, die zusammen mit der Bundesregierung formuliert wurde, findet fast einstimmige Annahme. Durch den "Brief zur Deutschen Einheit", der anlässlich der Unterzeichnung des Moskauer Vertrages überreicht wird, wird die Deutsche Frage - Einheit in Freiheit - offengehalten. Die Zementierung der Zweistaatlichkeit wird damit ebenso verhindert, wie eine eigene DDR-Staatsbürgerschaft.
22. September 1972 Die Bundesregierung hat keine Mehrheit im Parlament. Als Bundeskanzler Brandt die Vertrauensfrage stellt, nehmen die Mitglieder der Bundesregierung nicht teil, um die Ablehnung sicherzustellen und so den Weg zu Neuwahlen zu öffnen. Zum ersten Mal endet eine Legislaturperiode vorzeitig, da der Bundespräsident den Bundestag auflöst.
19. November 1972 Bei der Bundestagswahl erreichen CDU und CSU 44,9 %.
14. Dezember 1972 Der Bundestag wählt Willy Brandt erneut zum Bundeskanzler. SPD und FDP bilden wieder eine Regierungskoalition.
11. Mai 1973 Der Beitritt der Bundesrepublik zu den Vereinten Nationen und der Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR (Grundlagenvertrag) werden im Bundestag verabschiedet.
17. Mai 1973 Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wählt Karl Carstens als Nachfolger von Rainer Barzel zu ihrem Vorsitzenden.
12. Juni 1973 Auf einem Sonderparteitag in Bonn wird der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Helmut Kohl zum Bundesvorsitzenden der CDU gewählt.
6. Mai 1974 Willy Brandt tritt vom Amt des Bundeskanzlers zurück, als bekannt wird, dass sein Berater Günter Guillaume ein DDR-Spion ist. Sein Nachfolger wird am 16. Mai Helmut Schmidt.
3. Oktober 1976 Bei der Bundestagswahl erreichen CDU und CSU 48,6 %. Der Slogan der CDU lautet "Freiheit statt Sozialismus", der der CSU "Freiheit oder Sozialismus". Die Union mit ihrem Kanzlerkandidaten Helmut Kohl stellt die bei weitem stärkste Fraktion.
19. November 1976 Die CSU-Landesgruppe fasst auf einer Tagung in Wildbad Kreuth den Beschluss, die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU aufzulösen, um den Unionsparteien durch getrenntes Vorgehen bei der nächsten Bundestagswahl zur absoluten Mehrheit zu verhelfen. Nach intensiven Gesprächen beschließen CDU und CSU am 12. Dezember, doch erneut eine Fraktionsgemeinschaft zu bilden.
14. Dezember 1976 Karl Carstens wird zum Bundestagspräsidenten gewählt.
15. Dezember 1976 Helmut Schmidt wird wieder zum Bundeskanzler gewählt. Die Regierung bildet eine Koalition aus SPD und FDP.
23. Mai 1979 Die Bundesversammlung wählt den bisherigen Bundestagspräsidenten Karl Carstens zum Bundespräsidenten.
31. Mai 1979 Richard Stücklen (CSU) wird als Nachfolger von Karl Carstens zum Bundestagspräsidenten gewählt.
2. Juli 1979 Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion entscheidet sich für den bayerischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß als gemeinsamen Kanzlerkandidaten von CDU und CSU für den Bundestagswahlkampf 1980.
12. Dezember 1979 Die Außen- und Verteidigungsminister der NATO-Mitgliedstaaten fassen in Brüssel den sogenannten NATO-Doppelbeschluss: Angesichts massiver militärischer Bedrohung durch die Sowjetunion sollen amerikanische Mittelstreckenraketen in Deutschland stationiert werden, sofern Rüstungskontrollverhandlungen nicht zu befriedigenden Ergebnissen führen.
5. Oktober 1980 Bei der Bundestagswahl erreichen CDU und CSU gemeinsam 44,5 % und werden wieder stärkste Kraft im Parlament. Slogan der Union: "Gegen den SPD-Staat - Stoppt den Sozialismus!"
4. November 1980 Richard Stücklen wird auf der Eröffnungssitzung des 9. Deutschen Bundestages als Parlamentspräsident wiedergewählt.
5. November 1980 Der Bundestag wählt Helmut Schmidt wieder zum Bundeskanzler. Die Regierung bildet wieder eine Koalition aus SPD und FDP.
11.-13. Dezember 1981 Bundeskanzler Schmidt macht erstmals einen 'Arbeitsbesuch' in der DDR.
17. September 1982 Die Koalitionsparteien driften immer weiter auseinander - insbesondere in Fragen der Sozialpolitik, der Gesundheits-, der Wirtschafts- und Finanzpolitik. Die FDP-Minister treten aus der Regierung aus - Helmut Schmidt hat keine Mehrheit mehr.
20. September 1982 CDU, CSU und FDP einigen sich darauf, Bundeskanzler Helmut Schmidt am 1. Oktober durch ein konstruktives Mißtrauensvotum abzulösen, Helmut Kohl zum Kanzler zu wählen und Neuwahlen für den 6. März 1983 vorzubereiten.
28. September 1982 CDU, CSU und FDP einigen sich auf ein gemeinsames Regierungsprogramm. Der Antrag nach Art. 67 GG (Konstruktives Mißtrauensvotum) wird eingebracht.