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25.09.2008

(179. Sitzung)
Stand: 20.05.2012, 16:40 Uhr

Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses


zu Protokoll

Die Bundesregierung stellt uns in dieser Woche den Bundesbericht zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses (BuWiN) vor, der auf Ergebnissen einer vom Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg erarbeiteten Studie beruht. Er soll die nationale Bildungsberichterstattung ergänzen und Teil eines Berichtssystems zur Lage und zur Weiterentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland werden. Der Bericht bestätigt das vielfältige Spektrum und die hohe Qualität der Nachwuchsförderung in Deutschland. Gleichzeitig gibt er zahlreiche Anstöße zur Verbesserung der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
 
Inhaltlich identifiziert der BuWiN fünf Reformbereiche zur weiteren Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses: 
  • Frühe Karriereperspektiven / Planbarkeit: Kern dieses Reformbereichs ist, exzellenten jungen Wissenschaftlern frühzeitig berechenbare Karriereperspektiven anzubieten;
  • Chancengerechtigkeit (insbesondere der Geschlechter sowie hinsichtlich Behinderung) in den Nachwuchsförderprogrammen;
  • Verbesserung der Nachhaltigkeit von Fördermaßnahmen durch Monitoring und Evaluierung;
  • Internationalisierung durch aktive Rekrutierung des Hochschulpersonals aus dem Ausland und Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland;
  • Karriereentwicklung inner- und außerhalb von Wissenschaft und Forschung durch frühe Selbstständigkeit und Eigenverantwortung in Forschung, Lehre und Selbstverwaltung sowie verbesserter Durchlässigkeit der Berufsfelder Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung.
 
 
Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses