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  • Uwe Schummer: Termin Montagmorgen, Firma Draftex in Grefrath. Gespräch mit dem Betriebsrat. #Arbeit.
    12.02.2012 18:03 h
  • Olav Gutting: @drmfuchs hat recht,wenn nicht ein grosser Teil der Bevölkerung Griechenlands hinter dem Sparen steht, dürfen wir nichts mehr reinkippen
    12.02.2012 17:44 h
  • Dr. Peter Tauber: @gridone dito!
    12.02.2012 17:31 h
  • Dr. Michael Fuchs: @olavgutting die lernen es nie aber ohne Einsparungen kann es auch nicht gehen, Geld darf nur fließen wenn alle mitmachen sonst nicht!
    12.02.2012 17:28 h
  • Uwe Schummer: @MtweetL Erst das Auto, jetzt die Wohnung. Welch ein Winter.
    12.02.2012 17:26 h

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25.02.2010

(24. Sitzung)
Stand: 22.01.2012, 14:48 Uhr

Bericht über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland


1 Stunde

Gemäß Auftrag des Deutschen Bundestages hat die Bundesregierung im Juni 2009 erstmals einen Bericht über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland vorgelegt. Der Berichtsantrag ist auf Initiative der CDU/CSU-Fraktion innerhalb der damaligen Koalition erarbeitet worden.

Die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft hat eine große Bedeutung für die Volkswirtschaft. Immobilien machen rund 86 Prozent des Anlagevermögens und die Hälfte der Privatvermögen aus.

Die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft steht seit einiger Zeit tief greifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen gegenüber. Wichtige Herausforderungen sind die zunehmende Internationalisierung der Wirtschafts- und Finanzmärkte, die verstärkte Regionalisierung der Wohnungsmärkte sowie der Klimawandel und die demografische Entwicklung in Deutschland. Um diese Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen, sind integrative Handlungsansätze in der Raumordnungs-, Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik unverzichtbar. Der Bericht geht daher auch auf aktuelle Entwicklungen in diesen Politikfeldern ein.

Die Wohnungsversorgung in Deutschland ist gut. Trotz rückläufiger Neubautätigkeit sind die Wohnungsmärkte weitgehend entspannt. Die Wohnungsbauinvestitionen verlagern sich zunehmend auf Maßnahmen im Bestand. Dieser ist daher verstärkt in den Mittelpunkt der Wohnungspolitik gerückt. Wichtige Handlungsfelder hierbei sind die energetische Sanierung des Wohnungsbestandes und die Anpassung an die Bedürfnisse der im Zuge des demografischen Wandels stark wachsenden Zahl älterer Menschen.

Dem Gebäudebereich, auf den 20 Prozent der CO2-Emmissionen entfallen, kommt eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der klimapolitischen Ziele vor. Dazu hat die Bundesregierung im Rahmen des Integrierten Energie- und Klimaschutzprogramms ein Maßnahmenpaket verabschiedet, das entsprechende ordnungspolitische Anforderungen formuliert, förderpolitische Anreize setzt und umfassende Informationen bereitstellt.

Zentrales Ziel der Politik der Bundesregierung im Bereich Wohnungswesen und Städtebau ist neben einer geordneten städtebaulichen Entwicklung die Versorgung der Bevölkerung mit bedarfsgerechtem und bezahlbarem Wohnraum. Daher bildet auch bei entspannten Wohnungsmärkten die soziale Sicherung des Wohnens einen Schwerpunkt der Wohnungspolitik. Wesentliche Instrumente sind das Wohngeld, das zum 1. Januar 2009 reformiert und deutlich erhöht wurde, und die Übernahme der Kosten der Unterkunft und Heizung im Rahmen der Grundsicherung.

Die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft ist eine Wachstumsbranche. In der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise erweist sich die Branche als stabilisierender Faktor. Insgesamt weist der deutsche Wohnungsmarkt im internationalen Vergleich langfristig eine hohe Stabilität auf und bietet weitere Wachstumschancen.