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  • Erwin Rüddel: Entspannter Karnevalsausklang bei den "Wenter Klaavbrödern" in Windhagen. Viele Bekannte und Freunde bei meinem Heimatverein getroffen.
    04.02.2012 03:06 h
  • Erwin Rüddel: war gestern beim Karneval in Peterslahr. Familiäre Brauchtumspflege mit viel Herz und Engagement. Das ganze Dorf ist dabei.
    04.02.2012 03:02 h
  • Dorothee Bär: @DWoehrl Erst am Freitag. Wolltest Du nicht schon längst schlafen?!? ;-)
    04.02.2012 01:05 h
  • Dr. Peter Tauber: Meine Rede! RT @nowrap: @ReneWaller Wirklich schade das #MaxSchad nicht selbst twittert ...
    04.02.2012 00:57 h
  • Dr. Peter Tauber: Toller Neujahrsempfang der CDU mit @tokoo und@peteraltmaier und sein twittergerät. War ein schöner Abend! http://t.co/YN69CeQm
    04.02.2012 00:55 h

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Gruppe der Frauen

Vorsitzende

1. Stellvertretende Vorsitzende

Ohne Frauen ist kein Staat zu machen - dies gilt für alle Bereiche von Politik und Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund haben sich die Parlamentarierinnen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bereits 1980 zu einer parlamentarischen Gruppe zusammengeschlossen, um geleitet von dem Grundsatz "Gemeinsam sind wir stärker" ihre Kräfte und Kompetenzen sinnvoll zu bündeln.

Die Arbeit der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion steht in der 17. Legislaturperiode unter dem Motto „Informieren – Diskutieren – Vernetzen“. Wir wollen die Interessen der Frauen bei politischen Weichenstellungen auf allen Gebieten einfließen lassen.

Die Gruppe der Frauen zeigt mit diesem Querschnittsansatz auf, dass es nahezu kein Thema gibt, das Frauen nicht betrifft und deshalb überall die Meinung von Frauen gehört und mit in die Entscheidungsfindung einfließen muss. Meistens lassen sich Fragen besser beantworten und Probleme nachhaltiger lösen, wenn auch die weibliche Sicht der Dinge in die Überlegungen mit einbezogen wird.

In allen Arbeitsgruppen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie in allen Ausschüssen des Deutschen Bundestages sind Mitglieder der Gruppe der Frauen vertreten. Insofern kann dem interdisziplinären Ansatz der Gruppe der Frauen voll und ganz Rechnung getragen werden.

Die Gruppe der Frauen setzt sich insbesondere ein für:
  • die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen gesellschaftlichen Bereichen,
  • für eine Politik, die die Lebenswirklichkeit von Frauen angemessen berücksichtigt und wirkliche Wahlfreiheit in der Lebensgestaltung ermöglicht,
  • für die tatsächliche Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familientätigkeit für Frauen und Männer,
  • für die Verbesserung der Situation von Frauen in der Arbeitswelt,
  • für die konsequente Anerkennung und Förderung der Erziehungs- und Pflegeleistung von Frauen,
  • für die eigenständige soziale Absicherung in Krankheit und Alter,
  • für die Durchsetzung der berechtigten Anliegen von Frauen bei der Reform der sozialen Sicherungssysteme,
  • für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Fortpflanzungsmedizin,
  • für die nachhaltige Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen,
  • für die Durchsetzung von Frauenrechten als Menschenrechte.
Die Grundlage dafür sind Informationen – daher laden wir regelmäßig Experten ein, die zu verschiedenen Themen berichteten:
 
Die Ministerinnen Kristina Schröder, Ursula von der Leyen und Annette Schavan  informierten uns über ihre aktuellen Schwerpunkte. Mit dem Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder haben wir über frauenpolitische Ziele diskutiert. Zum Betreuungsgeld erläuterten die bayerische Staatsministerin Christine Haderthauer, der Hamburger Senator Dietrich Wersich und die nordrhein-westfälische Staatssekretärin Marion Gierden-Jülich ihre Sicht. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock sowie der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, unterrichteten uns über arbeitsmarktpolitische Entwicklungen. Und mit dem Vorstand der Deutschen Telekom, Thomas Sattelberger, der Präsidentin des Vereins Frauen in Aufsichtsräten, Monika Schulz-Strehlow, sowie Carsten Wippermann von der Sinus Sociovision erörterten wir das Thema „Frauen in Führungspositionen“.der Bundesagentur für Arbeit, unterrichteten uns über arbeitsmarktpolitische Entwicklungen. Und mit dem Vorstand der Deutschen Telekom, Thomas Sattelberger, der Präsidentin des Vereins Frauen in Aufsichtsräten, Monika Schulz-Strehlow, sowie Carsten Wippermann von der Sinus Sociovision erörterten wir das Thema „Frauen in Führungspositionen“.
 
Auf Grundlage der gesammelten Erkenntnisse diskutierten wir intensiv und erzielten konkrete Ergebnisse: So veranstalteten wir eine Umfrage unter den Frauen zum Betreuungsgeld, die eine sehr große Mehrheit für eine variables Gutscheinsystem ergab. Im Juli 2010 haben wir eine Quote für Frauen in Führungspositionen und Aufsichtsräten gefordert. Die Unternehmen sollen durch Selbstverpflichtungen bis zum Jahr 2014 den Frauenanteil in diesen Positionen auf mindestens 30 Prozent steigern. Sollte dies nicht umgesetzt werden, soll 2014 eine gesetzliche Quote greifen, die vorsieht, dass bis 2018 der Frauen-Anteil in Führungspositionen und in Aufsichtsräten mindestens 30 Prozent beträgt. Unser Beschluss soll noch in diesem Jahr als Antrag in die Fraktion eingebracht werden.
 
„Stellenpool“ für Landesministerinnen
 
Um für unsere Positionen zu werben, setzen wir auf Vernetzung. Beispielsweise haben wir die Kontakte zu den Hauptstadtjournalisten ausgebaut. Wir treffen uns regelmäßig mit den FDP-Kolleginnen, und wir veranstalten „Kamingespräche“. Unsere Gäste dabei waren bereits Friede Springer sowie der Chefredakteur der Zeitschrift „Brigitte“, Andreas Lebert. In diesem Jahr werden wir noch DFB-Präsident Theo Zwanziger sowie die Organisatorin der Frauenfußball-WM 2011, Steffi Jones, zusammenkommen. Für das nächste Jahr haben „Emma“-Chefredakteurin Alice Schwarzer und die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann-Stiftung, Liz Mohn, ihre Teilnahme an den Gesprächen zugesagt.
 
Sehr gut vernetzt sind wir mittlerweile auch in die Landesregierungen, da wir scheinbar zum „Stellenpool“ für Landesministerinnen geworden sind. Bisher haben wir bereits drei Mitglieder an die Länder „verloren“. So wurde Lucia Puttrich Landesumweltministerin in Hessen und Astrid Grotelüschen Landwirtschaftsministerin in Niedersachsen. Martina Krogmann wechselte als Bevollmächtigte des Landes Niedersachsen beim Bund nach Hannover. Für die drei ist nur eine Frau in den Bundestag nachgerückt. Damit ist unsere Gruppe nur noch 46 Mitglieder stark. Einerseits bedauern wir, dass die Frauen in der Fraktion weniger werden, doch andererseits beweist der Aufstieg unserer Kolleginnen: Die Frauen unserer Fraktion sind qualifiziert, kompetent und daher sehr gefragt.