14.03.2010

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23.03.2009, 09:30 bis 12:30 Uhr

Fachgespräch

Förderung von Forschung und Entwicklung

Berlin, Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Raum E.300

Die Bundesregierung hat sich 2008 erneut zum „Lissabon-Ziel“ bekannt. Es ist aber noch nicht abzusehen, wann es Deutschland gelingen wird, drei Prozent des Bruttosozialprodukts für Forschung und Entwicklung (FuE) aufzuwenden. Derzeit stehen wir bei zirka 2,5 Prozent, und die Wirtschaftskrise könnte sich negativ auf die Forschungsbudgets der deutschen Unternehmen auswirken.

Befürwortern einer Förderung von FuE mit steuerlichen Mitteln wird zumeist entgegengehalten, dass die Projektförderung das effektivere Mittel sei. Häufig werden auch „Mitnahmeeffekte“ als Gegenargument genannt. Richtig ist, dass deutsche Unternehmen Aufwendungen für FuE be-reits heute steuerlich als Betriebsausgaben geltend machen können. Allerdings werden FuE in Großbritannien, Österreich, Frankreich und anderen Staaten erfolgreich mit weiteren Steuervergünstigungen gefördert.

In unserem Fachgespräch

am Montag, dem 23. März 2009, 9.30 bis 12.30 Uhr,
im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages, Raum E 300,

wollen wir mit Ihnen darüber diskutieren, ob auch in Deutschland die FuE steuerlich gefördert werden sollte und warum solche Fördermaßnahmen in anderen Staaten erfolgreich angewandt werden. Zugleich wollen wir beraten, wie eine FuE-Förderung ausgestaltet werden muss, um bestmögliche Lenkungseffekte in Richtung auf mehr Investitionen in FuE zu erzielen.


Katherina Reiche MdB
Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Michael Kretschmer MdB
Obmann für Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion



9.30 Uhr Begrüßung und Einführung
Katherina Reiche MdB, Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
 
9.40 Uhr Forum 1:  Warum soll FuE in Deutschland steuerlich gefördert werden? Welche Erfahrungen wurden in anderen Staaten damit gemacht?
 
Diskussion: 
  • Michael Astor, Geschäftsfeldleiter Innovation, Technologie & Bildung, Prognos AG Berlin
  • Dr. Rahel Falk, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO)
  • Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D., Leiter Institut für Innovationsforschung, Technologiemanagement und Entrepreneurship INNO-tec der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Heino von Meyer, Leiter des OECD Berlin Centre
  • Thomas Rachel MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Dipl.-Inf. Wouter L. van Wijngaarden, MBA, Botschaftsrat für Wissenschaft und Technologie, Botschaft des Königreichs der Niederlande 
Moderation: Barbara Gillmann, Handelsblatt
 
 
10.30 Uhr Forum 2: Steuerliche Ausgestaltung der FuE-Förderung
 
Diskussion
  • Dipl.-Ing. Reinhold von Eben-Worlée, Geschäftsführender Gesellschafter, Worlée-Chemie GmbH
  • Prof. Dr. Martin Hellwig, Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern
  • Dr. Heinrich Höfer, Bereichsleiter Wirtschaft, Technologie und Infrastruktur, Bundesverband der Deutschen Industrie e. V.
  • Prof. Dr. Detlev Hummel, Vorstandsvorsitzender des Instituts für Innovationsfinanzierung und –management e. V., Universität Potsdam
  • Prof. Dr. Heinz Riesenhuber MdB, Bundesminister für Forschung und Technologie a. D., Mitglied der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
  • Prof. Dr. Klaus-Peter Schulze, Stellvertretender Leiter der Abteilung Standortentwicklung, Ordnungspolitik, Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg 
Moderation: Barbara Gillmann, Handelsblatt
 
 
11.20 Uhr Schlusswort
 
Stefan Müller MdB, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
 
11.30 Uhr Imbiss und Gespräche
 
12.30 Uhr Ende der Veranstaltung
 



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